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LebensWert | Patientenseminare

Jeden zweiten Donnerstag um 17:00 Uhr referieren Experten zu verschiedenen Themen rund um Krebserkrankungen.

Veranstaltungsort:
MEK-Forum (Gebäude 42)
Raum: Oratorium
Joseph-Stelzmann-Str. 20
50935 Köln

Der Eintritt ist frei.

12.05.2016
Diagnose und Therapie bei Lungenkrebs
Dr. Sebastian Michels, Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln

Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen des Menschen. An Lungenkrebs sterben mehr Menschen als an Brustkrebs, Prostatakrebs und Dickdarmkrebs zusammen.

Unter Lungenkrebs versteht man allgemein eine Entartung des Gewebes in verschiedenen Bereichen der Lunge. Besonders bösartig ist das so genannte kleinzellige Lungenkarzinom, das sehr schnell wächst und sich rasch im Körper ausbreitet. Die nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome – dazu gehören das sogenannte Plattenepithelkarzinom, das Adenokarzinom und das großzellige Karzinom – wachsen langsamer und haben deshalb insgesamt eine bessere Prognose.
Die wichtigste Ursache für Lungenkrebs ist Rauchen. Bei bis zu 90 Prozent der Männer und bis zu 60 Prozent der Frauen ist der Tumor in der Lunge auf aktives Zigarettenrauchen zurückzuführen. Daneben gibt es einige Stoffe, die den Tumor auslösen können (beispielsweise Asbest oder Chrom), denen man beruflich bedingt ausgesetzt sein kann. Alle anderen Ursachen (wie zum Beispiel die Belastung durch die Umwelt) treten weit in den Hintergrund.
Lungenkrebs ist heimtückisch, denn zu Beginn der Erkrankung treten kaum spürbare Symptome auf. Nur ein kleiner Teil der Lungenkrebsfälle wird zufällig im Rahmen einer Routineuntersuchung der Lunge entdeckt.
Besteht der Verdacht auf Lungenkrebs, wird der Arzt zunächst eine Röntgenuntersuchung der Lunge durchführen, meist gefolgt von einer Computertomografie (CT). Außerdem wird der Hustenauswurf (Sputum) auf Krebszellen untersucht. Mithilfe einer Blutuntersuchung lassen sich so genannte Tumormarker bestimmen.
Die Therapie von Lungenkrebs hängt davon ab, welche Krebsart vorliegt und wie weit der Tumor sich schon ausgebreitet hat. Neben einer Operation kommt häufig eine Kombination aus Chemotherapie und Strahlentherapie zum Einsatz.

02.06.2016
Neues zu Therapien bei Kopf-Hals-Karzinomen
Martin Otte, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde,
Uniklinik Köln

Unter dem Begriff Kopf-Hals-Tumoren werden verschiedene Krebsarten zusammengefasst, die im Kopf-Halsbereich auftreten. Dazu zählen etwa bösartige Tumoren der Mundhöhle (Mundhöhlenkarzinome), des Rachens (Pharynxkarzinom), des Kehlkopfes (Larynxkarzinom), der Nase oder auch des äußeren Halses, insbesondere der Schilddrüse. Bei den meisten bösartigen Tumoren im Kopf-Halsbereich handelt es sich um sogenannte Plattenepithelkarzinome, also Tumoren, die von Oberflächenzellen ausgehen. Seltener sind Adenokarzinome, Tumoren aus drüsenartigem Gewebe, die vor allem die Nase und Nasennebenhöhlen betreffen, und Sarkome, also Weichteiltumoren, und andere seltenere Tumorarten.
Dieses LebensWert Patientenseminar hat die Diagnose und Therapie von Kopf-Hals-Karzinomen zumThema.

16.06.2016
Rund um die Uhr? Als Besucher auf der Intensivstation
Werner Barbara, Intensivpflegemanager, Uniklinik Köln

 

Juli/August Sommerpause