Musik-Feature: “Musik und Krebs” auf BR Klassik

© Sven Ellger

Zwei Krebs-Betroffene, die bewusst Musik bei ihrer Krankheits-Bewältigung als Kraftquelle nutzen, werden von der Journalistin Bettina Mittelstraß begleitet:

Der frühere Bratschist des Gewandhaus-Orchesters Henry Schneider empfindet Geräusche und Klänge als Musik. Seine Assoziationen zu Klinik-Geräuschen fließen in humorvolle, kreative Kompositionen, Arrangements und Improvisationen – in Kooperation mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCC/UCC) Dresden.

Adrian ist ein junger Mann, der im Centrum für integrierte Onkologie der Uniklinik Köln behandelt wird. Begleitet von dem Musiktherapeuten Norbert Hermanns erfährt er seit 7 Monaten, wie entspannend und zugleich belebend Musik wirken kann. Wie wohl es tut, Körper und Seele angenehm durch den Klang seiner Stimme oder im Spielen von Flöte oder Ukele zu erfahren. Und zu spüren: Ich kann mein körperliches und psychisches Erleben selbst positiv beeinflussen.
Die fachliche Leiterin der Klinischen Psychoonkologie der Uniklinik Köln Christiana Muth erklärt die Bedeutung der Musiktherapie in der psychoonkologischen Versorgung von KrebspatientInnen und wie sie dazu beiträgt, die Selbstwirksamkeit von PatientInnen zu stärken.

Die Autorin Bettina Mittelstraß verbindet alle Klänge, O-Töne, Statements, Gedanken zu eine Art “Hörspiel”. Unsagbare Empfindungen und Gedanken, die mit der Krebs-Erkrankung einhergehen, werden so nachvollziehbar. Bedürfnisse, Kraftquellen, Schönheiten des Lebens, die dahinter stehen, werden bewusst.”

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